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Zelt

Als erstes sollte man sich im klaren sein wie groß das Zelt ausfallen soll. Man sollte bei der Größe alledings bedenken, dass man eine lange Zeit in seinem Zelt verbringen wird. Ein kleines Zelt, was ich auf einer mehrwöchigen Reise mitnehmen würde, ist vielleicht zu klein für eine Weltreise.

Ich habe mir den Luxus(3,5kg) gekönnt, ein großes Zelt mitzunehmen. Mein Hilleberg Namatje 3 ist sehr robust und hält auch starken Wind aus. Nachteil dieses Zeltes ist aber, dass das Material bei Temperaturschwankungen arbeitet. Bei Kälte und Regen dehnt es sich aus und bei Wärme zieht es sich zusammen. So muß ich jeden morgen schauen ,ob ich das Zelt entspannen muß. Bei Regen kann es mir passieren, dass ich raus muß um das Zelt nachzuspannen. Ob andere Zelte den gleichen Nachteil haben weiß ich nicht. In nächster Zeit werde ich mal testen ob man mit Gummis die Temperaturen automatisch ausgleichen kann.

 

Heringe

Ein weiteres wichtiges Thema bezüglich des Zeltes sind die Heringe. Diese entscheiden über die Standfestigkeit des Zeltes bei schlechtem Wetter. Sinnvoll sind Y-Profil Heringe. Sie halten gut im weichen Boden. Verglichen mit V-Profil Heringen sind sie fast unverwüstlich. Außerdem sollte man Nägel für härtere Böden mit sich führen. Ob man Sandheringe wirklich braucht, kann man anhand seiner Route feststellen. Notfalls helfen auch längere, stabile Äste aus, die man als Heringe verwenden kann. So kann man wiederum Gewicht und Platz einsparen.

Matratze

Bis jetzt bin ich gut mit meiner Therm-A-Rest Matte gefahren. Ich hatte mich für die 3,8mm dicke und 50cm breite Version entschieden. Eine dünnere Matte ist natürlich leichter aber auch kälter. Breiter wie 50cm ist für mich überflüssig und reinste Platz- und Gewichtsverschwendung.

 

Schlafsack

Man sollte sich erst einmal die Frage stellen, welche Füllung man nehmen will. Es gibt zwei unterschiedliche. Daunen oder Synthetic. Beide haben natürlich ihre Vor- und Nachteile. Daunen sind leichter und man schwitzt weniger in ihnen. Dagegen spricht natürlich der deutlich höhere Preis und der höhere Pflegeaufwand. Synthetic Schlafsäcke sind im feuchten Klima im Vorteil, da sie nicht verklumpen. Ich hatte mich für einen Daunenschlafsack entschieden. Die Vorteile des Volumens und des Gewichts sprachen deutlich dafür. Den Temperaturbereich wählte ich meiner Route entsprechend aus. Der Komfortbereich bis -1C° genügt mir. Wenn es kälter wird hilft ein Inlet und Termounterwäsche. Notfalls kann man sich auch eine Wärmflasche(Plastikflasche mit T-Shirt umwickelt) in den Schlafsack legen.

 

Kissen

Selbstaufblasbare- oder komprimierbare Kissen sind reinste Gewichts- und Platzverschwender. Um Gewicht und Platz zu sparen, benutzt man die Hülle des Schlafsacks oder der Matratze, gefüllt mit Kleidungsstücken. Um es angenehmer für die Haut zu machen, ziehe ich meinen Buff über die Hülle. So hat man ein Kissen was groß genug ist und nichts wiegt, da man schon alles dabei hat.